BerlinBrennt jetzt Freitags

Freitags Demos werden von uns nicht unterstützt

Die Freitagsdemos zu unserer Aktion BerlinBrennt, initiiert durch einen Verein “BerlinBrennt” können wir nicht nachvollziehen. Die angekündigten Freitags-Demos mit dem Entzünden der Tonne, werden von den ursprünglichen Initiatoren, der im April 2018 stattgefundenen Mahnwache vor dem Roten Rathaus, nicht unterstützt. Nach dem Stand der Verhandlungen mit dem Senat, den Gewerkschaften und den Personalvertretern, sowie den bereits vollzogenen Zusagen, bzw. dem aktuellen Stand der Zusagen, können wir das erneute Entzünden der Tonne nicht nachvollziehen.

Die ursprünglich gemeinsame Mahnwache im Frühjahr vor dem Roten Rathaus haben zu festen Vereinbarungen mit dem Senat geführt. Diese Vereinbarungen werden bis heute eingehalten und bisher zeitgerecht umgesetzt.

  • Wir stehen mit unserem Innensenator im Kontakt und treffen uns zweimal im Jahr!
  • Wir haben aus der max. wöchentlichen Arbeitszeit von 48 Stunden eine 44 Stundenwoche erwirkt.
  • Ein 12 Stunden Regeldienstplan garantiert unsere Regenerationszeiten ohne Zusatzschichten, bei einem anwachsenden Einsatzaufkommen in unserer Stadt
  • Unsere Überstunden werden in diesem Jahr ausbezahlt
  • Beförderungen werden auch im mittleren Dienst seit diesem Jahr massiv durchgeführt
  • Arbeitnehmerverträge wurden und werden entfristet
  • Der Notfallsanitäter Tarif wurde auf KR 7a aufgewertet (entspricht einer E8)
  • Fachlehrer/innen werden von E9 auf E10/E11 aufgewertet
  • Überstunden dürfen nur nach einer Zustimmung mit den Mitarbeitern und über den Personalrat angeordnet werden.
  • Die Feuerwehrzulage wurde angepasst und „geringfügig“ erhöht
  • Eine Werbe- und Aufklärungskampagne hinsichtlich einer angemessenen Nutzung des Notrufes „112“ durch die Bevölkerung wird erstellt.

Wir sind die Kollegen, die die Mahnwache „Berlin Brennt“ im Frühjahr bekannt gemacht haben und über die Gewerkschaft verdi mit Unterstützung der GdP und der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft angemeldet hatten. Mit der aktuellen Anmeldung für die nächsten Freitage haben wir nichts zu tun. Auch die spätere Vereinsgründung „BerlinBrennt“ empfinden wir mit ihren Vorstellungen als nicht zielführend für die Sicherheit in unserer Stadt.

  • 24 Stunden Dienste und Zusatzschichten gehören der Vergangenheit an!
  • Personal wird eingestellt und ausgebildet. Eine Arbeitsentlastung kann frühestens in den nächsten 3-5 Jahren erkennbar werden.
  • Für den Rettungsdienst werden bereits jetzt, auf Grund der Tarifverbesserung beeindruckende Einstellungszahlen vorgelegt.
  • Besoldungserhöhungen werden für alle Beamten Berlins in den nächsten Jahren angehoben. Auch das konnte unmöglich im selben Jahr der Mahnwache umgesetzt werden.
  • Wir werden in den Gesprächen weiter darauf drängen, dass die Feuerwehrzulage wieder Ruhegehalts-fähig wird.
  • Eine Wohnraumverbesserung oder Ballungsraumzulage für Berlin wird auch unter dem Aspekt für unsere Bewerberlage ein Verhandlungspunkt bleiben.
  • Die Beschaffung von neuen Einsatzfahrzeugen wird an verschiedenen Stellen des Haushalts vorangetrieben.

Wir haben nach unserer Mahnwache im Frühjahr die volle Aufmerksamkeit der Politik erhalten. Diesmal sind es nicht nur die Oppositionsparteien, die sich für uns interessieren. Anders als ein Herr Henkel (CDU) im Amt in der Vergangenheit, hat sich Herr Geisel (SPD) unserer Probleme auch als Senator angenommen und besucht sogar unsere Personalversammlungen. Eine Zusage für das nächste Jahr liegt von ihm bereits vor. Mit den Worten, dass er sich an seinen Taten messen lassen wird!
Aber auch Herr Burkard Dregger (CDU in Opposition) hat sich in diesem Jahr um die Berliner Feuerwehr bemüht. Er hat alle Lobbygruppen, die sich mit der Berliner Feuerwehr auskennen eingeladen, um sich ein objektives Bild zu verschaffen. Im Abgeordnetenhaus hat er seine Erkenntnisse vorgetragen und weitere Missstände offengelegt.

Es gibt aktuell keinen Grund, die Tonne vor dem Roten Rathaus wieder anzuzünden. Außer den Vereinbarungen mit dem Senat, hat die Berliner Feuerwehr einen neuen Behördenleiter erhalten.

Unser neuer Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen kommt unter den Kollegen gut an. Er hat sich auf der Personalversammlung im September vorgestellt und angekündigt, dass er sich jede Feuerwache Berlins ansehen und mit den Kollegen sprechen wird. Er hat dieses Versprechen schon vor der PV teilweise umgesetzt und bereits weitere Termine vereinbart.

Wir sollten uns auf diese Gespräche vorbereiten und freuen, dass wir sie alle mit der Behördenleitung führen dürfen. Das wäre aktuell sinnvoller als vor dem Roten Rathaus zu demonstrieren!

In diesem Zusammenhang ist auch ein anderer Beitrag auf unserer Seite interessant:
Am 5.9.18 waren Stefan Ehricht (verdi) und Thomas R.-Seelbinder (DFeuG) zu einem Gespräch beim Regierenden Bürgermeister eingeladen. Eine Beantwortung unserer Fragen in diesem Gespräch hat Stefan Ehricht für unsere Webseite öffentlich gemacht. Unter anderem beschreibt Herr Müller die Schwierigkeiten zur Werbe- und Aufklärungskampagne hinsichtlich einer angemessenen Nutzung des Notrufes „112“. Wir müssen dabei vermeiden, dass nicht lebensnotwendige Anrufe nicht erfolgen oder gehemmt werden!

Post aus dem Roten Rathaus

Wir hatten uns im August beim Regierenden Bürgermeister für einen Bürgerempfang beworben.

Eine Einladung dazu haben wir für den 5.9.2018 erhalten und sind mit unserem Regierenden Bürgermeister, in seinem Büro im Roten Rathaus, ins Gespräch gekommen.

Heute sind dazu die ausführlichen Antworten auf unsere Fragen und Anregungen per Post eingetroffen. Die Antworten möchten wir unseren Besuchern dieser Webseite nicht vorenthalten:

Sehr geehrter Herr Ehricht,

der Regierende Bürgermeister hat mich gebeten, Ihnen für das informative Gespräch am 5. September 2018 nochmals herzlich zu danken und Sie über das Ergebnis der hiesigen Überprüfung Ihres Anliegens zu informieren.

Nach Auskunft der Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat die Berliner Feuerwehr zum 1. Mai 2018 für alle Feuerwachen, den Feuerwachen zugehörigen Rettungswachen und den Technischen Dienst (TD) die 44-Stunden-Woche eingeführt. Aufgrund der nötigen Umstellung der Planungs- und Organisationsaufgaben (Aufstellung Dienstplan, neue Fahrzeug- und Funktionsverteilung, Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen) wurde zunächst allerdings noch der Dienstplan nach 48-Stunden-Wochenmodell fortgesetzt. Die Differenz zwischen 44- und 48-Stunden wurde als angeordnete Mehrarbeit betrachtet und ausgezahlt. Die Umstellungen sind meines Wissens nun nahezu abgeschlossen, so dass seit Anfang September der Dienstplan nach 44-Stunden-Wochenmodell fortgesetzt wird.

Die Fahrzeug- und Funktionsverteilung wurde angepasst. Diese sieht eine Reduzierung der täglich zu besetzenden Funktionen im Bereich Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung vor, indem Löschfahrzeuge in der Besatzung gemindert und Drehleitern nicht mehr fest besetzt werden. Ferner werden mit der neuen Fahrzeug- und Funktionsverteilung Maßnahmen getroffen, die die Verfügbarkeit von Rettungswagen erhöhen sollen. Hierzu gehört z.B. die Umverteilung von Reservefahrzeugen auf andere Standorte, um dort im Bedarfsfall eine kurzfristigere Indienstnahme zu ermöglichen. Die gilt auch für die für Spitzenbedarfe vorgehaltenen Rettungswagen, die bislang auf drei Standorten konzentriert waren. Auch diese Fahrzeuge wurden auf mehrere Standorte verteilt. Weitere Maßnahmen sind noch in der Umsetzungsphase, wie z.B. die GPS-gestützte Einsatzmitteldisposition und die Verbesserung der Statusgenauigkeit.

Die Feuerwehrzulage wird gemäß des aktuell vorliegenden Gesetzesentwurfes der Senatsverwaltung für Finanzen rückwirkend zum 01.01.2018 auf 133,75 EUR erhöht und der Kreis der Berechtigten um ca. 350 zusätzliche Berechtigte sowie Anwärterinnen und Anwärter erweitert. Außerdem soll die Zulage zukünftig dynamisiert werden, d.h. sie wird der Höhe nach prozentual an Besoldungserhöhungen des Landes Berlin geknüpft.

Alle Überstunden, die die Feuerwehrleute zum Stichtag 30. April 2018 geleistet haben, werden in drei Phasen ausgezahlt. In der ersten Phase wurden Anfang September d.J. insgesamt 5,4 Mio. Euro an 2300 Feuerwehrkräfte ausgezahlt. Es ist vorgesehen, dass alle Überstunden der Feuerwehr noch in diesem Jahr abgegolten sein werden.

Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden besser bezahlt. Anstatt in der Entgeltgruppe E6 wurden sie in der Entgeltgruppe KR 7a des Tarifvertrages für das Pflegepersonal im Öffentlichen Dienst der Länder eingruppiert. Diese Eingruppierung entspricht im Wesentlichen der E8. Die Bezahlung der Fachlehrer/innen bei der Aus- und Fortbildung wird ebenfalls von E9 auf E10/E11 aufgewertet. Somit wird die Attraktivität dieser Tätigkeiten deutlich gesteigert.

Auch bei den Investitionen in den Fuhrpark der Berliner Feuerwehr hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bereits viele Projekte angestoßen. Es werden im Rahmen des Doppelhaushaltes 2018/2019 insgesamt 94 Fahrzeuge beschafft. Alle für 2018 geplanten Beschaffungen sind ausgeschrieben. Beschafft werden unter anderem: ein Lösch-Hilfeleistungsfahrzeug (LHF) und eine Drehleiter sowie zehn Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und 13 Rettungswagen (RTW). Zudem Einsatzleitwagen, LKW und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Darüber hinaus wurden in 2018 zusätzliche Mittel bewilligt, mit denen die Feuerwehr 12 weitere Lösch-Hilfeleistungsfahrzeuge und sowie je 1 Rüstwagen, Drehleiter, Schwerlast-Rettungswagen und Mehrzweckboot beschafft werden kann. Im Jahr 2019 folgt die Beschaffung weiterer Fahrzeuge. Vorgesehen ist die Anschaffung von zehn NEF, drei RTW, mehreren Einsatzleit- und Kommandowagen sowie einem Lösch-Hilfeleistungsfahrzeug.

Darüber hin aus wird die Feuerwehr mit 354 zusätzlichen Stellen gestärkt, davon 294 im feuerwehr-technischen Dienst und 60 für Expertinnen und Experten sowie Verwaltungsbeamtinnen und -beamten. In 2017 haben 195 neue Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung begonnen. Für die Folgejahre 2018 und 2019 ist die Einstellung von jährlich ca. 275 Anwärterinnen und Anwärtern im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst vorgesehen. Mit diesen Neueinstellungszahlen werden nach Aussage der Senatsverwaltung für Inneres und Sport die Kapazitäten der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie komplett ausgeschöpft. Außerdem wurden bzw. werden in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 376 Stellen aufgewertet. Diese Beförderungen betreffen hauptsächlich Dienstkräfte des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes.

Zum Ende des Jahres ist eine Kampagne hinsichtlich einer angemessenen Nutzung des Notrufes durch die Bevölkerung beabsichtigt. Zielsetzung ist eine bessere Steuerung der Alarmrufe und ein effektiverer Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Hierzu sind bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden, wie bspw. umfangreiche Recherche im Bundesgebiet (Hamburg, Köln, Dortmund, München, Leipzig) zur Erfassung eventuell bestehender Erfahrungswerte, vorbereitende Maßnahmen zur Beschreibung einer Ausschreibung und die erforderliche Abstimmung mit der Vergabestelle der Berliner Feuerwehr, Abstimmungsprozesse mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KV) über bereits bestehende Kampagnenmaßnahmen usw. Allerdings muss in diesem Zusammenhang nochmals erwähnt werden, dass – wie der Regierende Bürgermeister auch in der Bürgersprechstunde ausführte – es mehrere Rückmeldungen von Kliniken an die Berliner Feuerwehr gab, dass sich schwer erkrankte Notfallpatienten eigen-ständig in die Rettungsstellen begeben haben. Ursprung dessen war anscheinend, dass sie aus den Medien vernommen haben, dass der Rettungsdienst überlastet ist und diesen daher nicht in Anspruch nehmen wollten. Vor diesem Hintergrund muss im Vorfeld der angestrebten Kampagne sorgfältig geprüft werden, welche Inhalte und Maßnahmen überhaupt möglich und sinnvoll erscheinen.

Sehr geehrter Herr Ehricht, ich hoffe, dass meine Ausführungen ein wenig zur Klärung der Sachlage beitragen, wenngleich mir auch bewusst ist, dass damit noch nicht alle Wünsche der Berliner Feuerwehr und ihren Beschäftigten erfüllt sind. Sowohl dem Regierenden Bürgermeister als auch dem Berliner Senat ist durchaus bewusst, dass auch in den Folgejahren investiert werden muss, um die Situation bei der Berliner Feuerwehr nachhaltig zu verbessern. Ich kann Ihnen versichern, dass der Regierende Bürgermeister sich hierfür weiterhin einsetzen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Andreas Psiorz
Leiter der Bürgerberatung

Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei – III D/B
Jüdenstraße 1; 10178 Berlin

18.07.2018 – Sachstand nach der Presseinformation vom 16.07.2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen, hallo Freunde,

nach der gemeinsamen Presseinformation der Gewerkschaften ver.di, GdP und DFeuG von gestern (im Anhang), hat sich heute der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen telefonisch beim Verhandlungsführer Roland Tremper gemeldet. Folgende Aussagen möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Zum Thema „Feuerwehrzulage“:

Der Finanzsenator Kollatz-Ahnen wird die Gesetzesvorlage zur Anpassung der Feuerwehrzulage nun umgehend dem Senat zur Beschlussfassung vorlegen. Nach Angaben von Roland Tremper bedauerte der Finanzsenator, dass aufgrund der anstehenden parlamentarischen Sommerpause der Gesetzesentwurf erst nach dieser, also nach dem 1.9., vom Abgeordnetenhaus  beschlossen werden kann.

Zum Thema „Eingruppierung der Notfallsanitäter“:

Leider sind die Tarifverhandlungen zum TV-L bisher ohne Ergebnis. Der Finanzsenator unterstreicht die Dringlichkeit dieses Sachverhaltes. Er rechnet damit, dass in den kommenden zwei bis drei Wochen eine konkrete Aussage getroffen werden kann.

Zum Thema „Ausbezahlung der Überstunden“:

 Seitens der Finanzbehörde seien nun alle Weichen für die Ausbezahlung gestellt. Spätestens mit Ablauf des August 2018 wird nun mit der Ausbezahlung wie angekündigt begonnen. Dies hat uns der Innensenator Andreas Geisel zugesichert.

Wir freuen uns das nun doch Bewegung in die Sache kommt. Das nächste Gespräch ist für November vorgesehen. Einen konkreten Termin werden wir dann vereinbaren, wenn die Umsetzung der ersten Vereinbarung festzustellen ist.

Selbstverständlich sind wir weiterhin an der Sache dran und halten Euch auf dem Laufenden.

Gerne stehe wir Euch auch für Rückfragen zur Verfügung. Ich wünsche Euch trotz der zusätzlich belastenden Situation einen schönen Sommer 2018 !

HIER FINDEN SIE DIE PRESSEMITTEILUNG VOM 16.07.2018
(um die PDF zu öffnen, bitte den Link anklicken)

17.07.2018 – MODERNE LÖSCHFAHRZEUGE FÜR DIE SICHERHEIT DER HAUPTSTADT

Unser Team unterstützt die Petition des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V.!

Aufgrund der prekären Fahrzeugsituation hat der Landesfeuerwehrverband Berlin e.V. eine Petition für die Bereitstellung einer Soforthilfe in Höhe von 100 Mio Euro zur Anschaffung von modernen Löschfahrzeugen ins Leben gerufen.

Wir bitten um Unterstützung, es geht uns alle an.

https://www.openpetition.de/petition/online/moderne-loeschfahrzeuge-fuer-die-sicherheit-der-hauptstadt

Bitte sehen Sie sich auch in diesem Zusammenhang den folgenden Bericht des RBB vom 16.07.18 an:

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180716_1930/probleme-bei-den-freiwilligen-feuerwehren-in-berlin.html

Unsere Petition auf Change.org und unseren offenen Brief finden Sie ebenfalls auf dieser Webseite, jede Stimme zählt!

GELD INVESTIEREN, STATT LEBEN RISKIEREN!

29.06.2018 – Presseinformation des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V.

Aktueller denn je:

Die Presseinformation des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V. führt die Situation bei der Berliner Feuerwehr drastisch vor Augen!

Die aktuelle Fahrzeugsituation macht es deutlich, die Berliner Feuerwehr steht kurz vor der Handlungsunfähigkeit im Regeleinsatzdienst der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung, aber auch im Katastrophenschutz droht der totale Zusammenbruch.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation: Berlin ist abgebrannt! (anklicken um die PDF zu öffnen)

 

Quelle: http://www.lvff-berlin.de/aktuelles/

Orientierung des Orga-Teams

An alle Feuerwehrkollegen/innen und Kameraden/innen!

In den letzten Tagen und Wochen ist viel passiert. Die meisten von Euch fragen sich, was jetzt geschieht und wie es nun weiter geht.  Die Zeit nach dem 30.04.18 (Tag der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung“ zwischen Senat und Gewerkschaften) haben wir genutzt, um das weitere Vorgehen zu planen, Informationen zu sammeln und zu prüfen, sowie die Strategie anzupassen und neu auszurichten.

Leider gab es auf Grund der Abspaltung von einigen wenigen Teammitgliedern in letzter Zeit viel Aufruhr, Anfeindungen und sogar persönliche Bedrohungen. Deshalb haben wir uns auf unserer Webseite von der Facebook-Gruppe und der Facebook-Seite zu BerlinBrennt distanzieren müssen und bauen daher die Website berlinbrennt.DE als die offizielle Informationsplattform stetig aus. „Orientierung des Orga-Teams“ weiterlesen

Achtung Verwechslungsgefahr

Erläuterung zu den unterschiedlichen Plattformen

Seit dem 2.5.2018 geht der Facebook-Auftritt “Berlin brennt” und eine andere Webseite eigene Wege.

Aus diesem Grund distanzieren wir uns von dem Facebook-Auftritt “Berlin brennt” (Gruppe und Seite), sowie von anderen Webseiten.

Wir fokussieren uns mit WWW.BERLINBRENNT.DE auf die Forderungen im Interesse der Kollegen der Berliner Feuerwehr und deren Belange!
Wir unterstützen die Arbeit der ver.di-Betriebsgruppe „Feuerwehr Berlin“, zuletzt bei der Durchführung der Mahnwache und der Organisation der Petition/en. Des Weiteren Pflegen wir Kontakte zu den Anderen, im PR der Berliner Feuerwehr vertretenden Gewerkschaften (GdP & der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft, DFeuG)

Am 08.03.2018 wurde die Idee geboren, für die Belange der Berliner Feuerwehrkollegen/innen eine gewerkschaftlich organisierte Mahnwache ins Leben zu rufen, welche am 26.03.2018 begonnen wurde. Am 30.04.2018 wurden die Unterschriften an den Regierenden Bürgermeister, Herrn Müller, zusammen mit dem offenen Brief übergeben und die Politik versprach zeitgleich die Forderungen umzusetzen. Es wurde an diesem Tag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet und auf Grund dieses ersten Schritt, pausiert die Mahnwache wie angekündigt.
Unsere Arbeit geht jedoch unermüdlich weiter.

Die verhandlungswillige Ausrichtung der Aktion “BerlinBrennt” wird ausschließlich auf www.berlinbrennt.de dargestellt!

Damit wir auch auf facebook wieder die gewohnten Zuhörer und Fans der Aktion gewinnen, mussten wir uns dort neu einrichten:

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen:

PR-Vorstandsinfo vom 31.05.2018

Besoldungsangleichung der Beamten

Fazit des Hauptpersonalrats des Landes Berlin

Am 15.05.18 hat der Senat Berlin die weiteren Schritte zur Angleichung der Beamtenbesoldung an den Durchschnitt der Bundesländer beschlossen. Die weiteren Besoldungsanpassungstermine sollen zum 1. April 2019, 1. Februar 2020 und 1. Januar 2021 erfolgen.

Folgende Fragen stellen sich uns: „Besoldungsangleichung der Beamten“ weiterlesen

Eine Tonne wird Deutschland weit berühmt

BerlinBrennt, ein Filmbeitrag von der Dienstleistungsgewerkschaft verdi

Berlin brennt – Feuerwehrmänner aus ganz Berlin standen 5 Wochen lang mit einer brennenden Tonne vor dem Roten Rathaus in Berlin. Mit ihrer Mahnwache machten sie auf die Missstände bei der Berliner Feuerwehr aufmerksam – Personalmangel, zahllose Überstunden, schlechte Bezahlung, marode Technik und Unterkünfte. Die Tonne brennt nicht mehr, seit der Berliner Senat in einer schriftlichen Vereinbarung versprach, die Arbeitsbedingungen zu …

Das Video ist auf https://www.verdi.de/verditv zu finden.
Eine Tonne schreibt Geschichte

Gemeinsame Vereinbahrung

Innensenator, alle drei Gewerkschaften und Vertreter des Mahnmals unterschreiben ein Papier

Am 30.04.18 wurde durch den Innensenator von Berlin Andreas Geisel und den Gewerkschaften DFeuG, Ver.di und GdP eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die 6 Punkte zur Verbesserung der Situation der Berliner Feuerwehrleute enthält:

1. Einführung der 44-Stunden-Woche bei der Berliner Feuerwehr
2. Erhöhung und Ausweitung der Feuerwehrzulage
3. Vergütung der geleisteten Überstunden
4. Eingruppierung der Notfallsanitäterinnen und -sanitäter
5. Geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Alarmzahlen
6. Fortsetzung der Gespräche

 

Unterschriftensammlung change.org

#BerlinBrennt – Die Berliner Feuerwehr kämpft gegen katastrophale Arbeitsbedingungen

Am 30.04.18 wurden die ersten 90.800 Unterschriften an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller übergeben!
Mehr dazu hier: Video zur Petitionsübergabe

Wir sammeln aber auch weiterhin Unterschriften, da sich die Situation noch nicht verbessert hat. Sie unterschreiben damit für die Sicherheit Berlins. (Bitte auf das Bild klicken)

Infos unter: www.change.org/berlinbrennt

STERN: Hilferuf eines Feuerwehrmanns

So spart Berlin seine Retter kaputt

Rettungsdienst am Limit:

https://www.stern.de/gesundheit/berliner-retter-schlagen-alarm—wir-fahren-mit-technik–die-unter-aller-kanone-ist–7970560.html

Feuerwehrleute duschen in verschimmelten Kabinen. Löschfahrzeuge rücken zu Einsätzen aus, weil Rettungswagen fehlen: Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr klagen über unhaltbare Zustände. Einer von ihnen ist Stefan Ehricht.

Der musikalische Weckruf für BerlinBrennt

Das Musik-Video von Kölli, Wache 4400

Das Rap-Video von Kölli, vielen Dank für diese Arbeit und Unterstützung für alle Kollegen und Bürger dieser Stadt.
Wenn es Euch gefällt, solltet Ihr es auch auf youTube liken’! Das hilft uns, noch mehr auf die Missstände bei der Berlin Feuerwehr und die Aktion #Berlin brennt aufmerksam zu machen.

Bericht im Tagesspiegel vom 04.05.2018 im Berlin-Teil auf Seite 12.