18.07.2018 – Sachstand nach der Presseinformation vom 16.07.2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen, hallo Freunde,

nach der gemeinsamen Presseinformation der Gewerkschaften ver.di, GdP und DFeuG von gestern (im Anhang), hat sich heute der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen telefonisch beim Verhandlungsführer Roland Tremper gemeldet. Folgende Aussagen möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Zum Thema „Feuerwehrzulage“:

Der Finanzsenator Kollatz-Ahnen wird die Gesetzesvorlage zur Anpassung der Feuerwehrzulage nun umgehend dem Senat zur Beschlussfassung vorlegen. Nach Angaben von Roland Tremper bedauerte der Finanzsenator, dass aufgrund der anstehenden parlamentarischen Sommerpause der Gesetzesentwurf erst nach dieser, also nach dem 1.9., vom Abgeordnetenhaus  beschlossen werden kann.

Zum Thema „Eingruppierung der Notfallsanitäter“:

Leider sind die Tarifverhandlungen zum TV-L bisher ohne Ergebnis. Der Finanzsenator unterstreicht die Dringlichkeit dieses Sachverhaltes. Er rechnet damit, dass in den kommenden zwei bis drei Wochen eine konkrete Aussage getroffen werden kann.

Zum Thema „Ausbezahlung der Überstunden“:

 Seitens der Finanzbehörde seien nun alle Weichen für die Ausbezahlung gestellt. Spätestens mit Ablauf des August 2018 wird nun mit der Ausbezahlung wie angekündigt begonnen. Dies hat uns der Innensenator Andreas Geisel zugesichert.

Wir freuen uns das nun doch Bewegung in die Sache kommt. Das nächste Gespräch ist für November vorgesehen. Einen konkreten Termin werden wir dann vereinbaren, wenn die Umsetzung der ersten Vereinbarung festzustellen ist.

Selbstverständlich sind wir weiterhin an der Sache dran und halten Euch auf dem Laufenden.

Gerne stehe wir Euch auch für Rückfragen zur Verfügung. Ich wünsche Euch trotz der zusätzlich belastenden Situation einen schönen Sommer 2018 !

HIER FINDEN SIE DIE PRESSEMITTEILUNG VOM 16.07.2018
(um die PDF zu öffnen, bitte den Link anklicken)

17.07.2018 – MODERNE LÖSCHFAHRZEUGE FÜR DIE SICHERHEIT DER HAUPTSTADT

Unser Team unterstützt die Petition des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V.!

Aufgrund der prekären Fahrzeugsituation hat der Landesfeuerwehrverband Berlin e.V. eine Petition für die Bereitstellung einer Soforthilfe in Höhe von 100 Mio Euro zur Anschaffung von modernen Löschfahrzeugen ins Leben gerufen.

Wir bitten um Unterstützung, es geht uns alle an.

https://www.openpetition.de/petition/online/moderne-loeschfahrzeuge-fuer-die-sicherheit-der-hauptstadt

Bitte sehen Sie sich auch in diesem Zusammenhang den folgenden Bericht des RBB vom 16.07.18 an:

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180716_1930/probleme-bei-den-freiwilligen-feuerwehren-in-berlin.html

Unsere Petition auf Change.org und unseren offenen Brief finden Sie ebenfalls auf dieser Webseite, jede Stimme zählt!

GELD INVESTIEREN, STATT LEBEN RISKIEREN!

29.06.2018 – Presseinformation des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V.

Aktueller denn je:

Die Presseinformation des Landesfeuerwehrverband Berlin e.V. führt die Situation bei der Berliner Feuerwehr drastisch vor Augen!

Die aktuelle Fahrzeugsituation macht es deutlich, die Berliner Feuerwehr steht kurz vor der Handlungsunfähigkeit im Regeleinsatzdienst der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung, aber auch im Katastrophenschutz droht der totale Zusammenbruch.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation: Berlin ist abgebrannt! (anklicken um die PDF zu öffnen)

 

Quelle: http://www.lvff-berlin.de/aktuelles/

Orientierung des Orga-Teams

An alle Feuerwehrkollegen/innen und Kameraden/innen!

In den letzten Tagen und Wochen ist viel passiert. Die meisten von Euch fragen sich, was jetzt geschieht und wie es nun weiter geht.  Die Zeit nach dem 30.04.18 (Tag der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung“ zwischen Senat und Gewerkschaften) haben wir genutzt, um das weitere Vorgehen zu planen, Informationen zu sammeln und zu prüfen, sowie die Strategie anzupassen und neu auszurichten.

Leider gab es auf Grund der Abspaltung von einigen wenigen Teammitgliedern in letzter Zeit viel Aufruhr, Anfeindungen und sogar persönliche Bedrohungen. Deshalb haben wir uns auf unserer Webseite von der Facebook-Gruppe und der Facebook-Seite zu BerlinBrennt distanzieren müssen und bauen daher die Website berlinbrennt.DE als die offizielle Informationsplattform stetig aus. „Orientierung des Orga-Teams“ weiterlesen

Achtung Verwechslungsgefahr

Erläuterung zu den unterschiedlichen Plattformen

Seit dem 2.5.2018 geht der Facebook-Auftritt „Berlin brennt“ und eine andere Webseite eigene Wege.

Aus diesem Grund distanzieren wir uns von dem Facebook-Auftritt „Berlin brennt“ (Gruppe und Seite), sowie von anderen Webseiten.

Wir fokussieren uns mit WWW.BERLINBRENNT.DE auf die Forderungen im Interesse der Kollegen der Berliner Feuerwehr und deren Belange!
Wir unterstützen die Arbeit der ver.di-Betriebsgruppe „Feuerwehr Berlin“, zuletzt bei der Durchführung der Mahnwache und der Organisation der Petition/en. Des Weiteren Pflegen wir Kontakte zu den Anderen, im PR der Berliner Feuerwehr vertreten Gewerkschaften.

Am 08.03.2018 wurde die Idee geboren, für die Belange der Berliner Feuerwehrkollegen/innen eine gewerkschaftlich organisierte Mahnwache ins Leben zu rufen, welche am 26.03.2018 begonnen wurde. Am 30.04.2018 wurden die Unterschriften an den Regierenden Bürgermeister, Herrn Müller, zusammen mit dem offenen Brief übergeben und die Politik versprach zeitgleich die Forderungen umzusetzen. Es wurde an diesem Tag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet und auf Grund dieses ersten Schritt, pausiert die Mahnwache wie angekündigt.
Unsere Arbeit geht jedoch unermüdlich weiter.

Die verhandlungswillige Ausrichtung der Aktion „BerlinBrennt“ wird ausschließlich auf www.berlinbrennt.de dargestellt!

Damit wir auch auf facebook wieder die gewohnten Zuhörer und Fans der Aktion gewinnen, mussten wir uns dort neu einrichten:

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen:

PR-Vorstandsinfo vom 31.05.2018

Besoldungsangleichung der Beamten

Fazit des Hauptpersonalrats des Landes Berlin

Am 15.05.18 hat der Senat Berlin die weiteren Schritte zur Angleichung der Beamtenbesoldung an den Durchschnitt der Bundesländer beschlossen. Die weiteren Besoldungsanpassungstermine sollen zum 1. April 2019, 1. Februar 2020 und 1. Januar 2021 erfolgen.

Folgende Fragen stellen sich uns: „Besoldungsangleichung der Beamten“ weiterlesen

Eine Tonne wird Deutschland weit berühmt

BerlinBrennt, ein Filmbeitrag von der Dienstleistungsgewerkschaft verdi

Berlin brennt – Feuerwehrmänner aus ganz Berlin standen 5 Wochen lang mit einer brennenden Tonne vor dem Roten Rathaus in Berlin. Mit ihrer Mahnwache machten sie auf die Missstände bei der Berliner Feuerwehr aufmerksam – Personalmangel, zahllose Überstunden, schlechte Bezahlung, marode Technik und Unterkünfte. Die Tonne brennt nicht mehr, seit der Berliner Senat in einer schriftlichen Vereinbarung versprach, die Arbeitsbedingungen zu …

Das Video ist auf https://www.verdi.de/verditv zu finden.
Eine Tonne schreibt Geschichte

Gemeinsame Vereinbahrung

Innensenator, alle drei Gewerkschaften und Vertreter des Mahnmals unterschreiben ein Papier

Am 30.04.18 wurde durch den Innensenator von Berlin Andreas Geisel und den Gewerkschaften DFeuG, Ver.di und GdP eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die 6 Punkte zur Verbesserung der Situation der Berliner Feuerwehrleute enthält:

1. Einführung der 44-Stunden-Woche bei der Berliner Feuerwehr
2. Erhöhung und Ausweitung der Feuerwehrzulage
3. Vergütung der geleisteten Überstunden
4. Eingruppierung der Notfallsanitäterinnen und -sanitäter
5. Geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Alarmzahlen
6. Fortsetzung der Gespräche

 

Unterschriftensammlung change.org

#BerlinBrennt – Die Berliner Feuerwehr kämpft gegen katastrophale Arbeitsbedingungen

Am 30.04.18 wurden die ersten 90.800 Unterschriften an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller übergeben!
Mehr dazu hier: Video zur Petitionsübergabe

Wir sammeln aber auch weiterhin Unterschriften, da sich die Situation noch nicht verbessert hat. Sie unterschreiben damit für die Sicherheit Berlins. (Bitte auf das Bild klicken)

Infos unter: www.change.org/berlinbrennt

STERN: Hilferuf eines Feuerwehrmanns

So spart Berlin seine Retter kaputt

Rettungsdienst am Limit:

https://www.stern.de/gesundheit/berliner-retter-schlagen-alarm—wir-fahren-mit-technik–die-unter-aller-kanone-ist–7970560.html

Feuerwehrleute duschen in verschimmelten Kabinen. Löschfahrzeuge rücken zu Einsätzen aus, weil Rettungswagen fehlen: Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr klagen über unhaltbare Zustände. Einer von ihnen ist Stefan Ehricht.